Leistungstests
20 Jahre Erfahrung fliessen in die Durchführung, Auswertung und Besprechung der Leistungstests ein. Im GZB stehen die modernsten Geräte, die in der Ausdauerdiagnostik und Gesundheitskontrolle auf dem Markt sind.

Die Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit ist nicht nur für den Sportler wichtig, sondern auch für den Untrainierten, den Übergewichtigen, den Herzpatienten und den erschöpften Menschen.
Warum ein Leistungstest im GZB?

Der Mensch ist ursprünglich ein Wesen, das sich viel bewegt. Sei es bei der täglichen Arbeit, früher bei der Futtersuche oder beim Transfer von einem Ort zum anderen, als wir noch nicht so mobil waren wie heute.

Unser Leben findet also in Bewegung statt. Deshalb macht es Sinn zu überprüfen, wie gut man unter Belastung "funktioniert" und wie gross die körperliche Reserve ist.

Mit einer Leistungsmessung können Beschwerden besser beurteilt und Symptome wie "Energielosigkeit" oder "Leistungsschwäche" genauer abklärt werden.
 
Medizinische Tests

Mit der vorhandenen Infrastruktur können im GZB das EKG in Ruhe und bei Belastung abgeleitet werden. Dies sind wichtige Kontrolluntersuchungen des Herzens und sind bei entsprechender Fragestellung krankenkassenpflichtig. Auch die Lunge kann in Ruhe mit einer Spirometrie und unter Belastung mit der sogenannten Ergospirometrie getestet werden. Dabei wird die maximale Sauerstoffaufnahme mit einer Maske gemessen, welche ein international anerkanntes Mass für die Fitness darstellt. Insbesondere bei unklaren Leistungsschwächen liefern diese Tests viele wichtige Informationen bei der Ursachenabklärung. Auch diese Tests werden gemäss dem gültigen Tarif Tarmed abgerechnet und bei entsprechender Fragestellung von der Krankenkasse bezahlt.
 
Fitnesstests

Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Mitarbeiter können die Ausdauer, die Rumpfkraft, die Beweglichkeit und die Koordination auf verschiedene Arten getestet werden. Es stehen hochwertige Testgeräte zur Verfügung. Die Ausdauertests können heute auf einem HP Cosmos Laufband, auf drei verschiedenen Fahrradergometern und auf einer Feuerwehrleiter durchgeführt werden. Der Rumpfkrafttest wird auf dem weit verbreiteten Testgerät nach Dr. Wolff gemacht. Zudem sind auch einfache Feldtests möglich für die Disziplinen Laufen und Radfahren. Die Test werden ausführlich besprochen und dann mit Ihrem Trainingsplan in Einklang gebracht.
Die Tests erfolgen entsprechend der Richtlinien der SGSM (Schweizerische Gesellschaft für Sportmedizin) und von Swiss Olympic. Beachten Sie auch die Rubrik Leistungsdiagnostik, wo Sie viele Tipps zu Test und Training finden.
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Unterschiedliche Messwerte bei trainierten und untrainierten Männern

Im wissenschaftlichen Jahr in Oslo 1997 verglich Toni Held die Leistungswerte von untrainierten und trainierten Männer. Es resultierten bezüglich des Herzfrequenzverhaltens keine wesentlichen Unterschiede, aber die Stoffwechselwerte und die Atemmechanik waren stark verschieden. Für die ganz Interessierten hier das Abstract, welches am Kongress der SGSM in Lausanne publiziert wurde.
Abstract Lausanne
Schocki-Studie des Radrennclubs Nordwestschweiz

Thomas Rentsch, zusammen mit Diana Rast, Chef-Trainer des Radrennclubs Nordwestschweiz, hat mit fünf Rennfahrern neueste Erkenntnisse der Trainingslehre umgesetzt und im Rahmen einer Bachelor-Arbeit von Patric Kottmann an der Universität in Bern die neue Trainingsform unter die Lupe genommen.
Dr. med. Toni Held ist seit 4 Jahren die sportmedizinische Ansprechsperson des Radrennclubs Nordwestschweiz. Die Betreuung hat seit der Eröffnung des GZB am 1. April 2008 von der Hirslanden Klinik Birshof an das GZB gewechselt.
Am Samstag 18.1.09 absolvierten die vier Fahrer und Emilie Aubry einen maximalen Test (Ergospirometrie). Dannach folgte eine extrem intensive, 7 Tage dauernde Trainingsphase (sogenanntes "Schock"-Training), die am 23.1.09 endete. Die Fahrer erholen sich nun wieder vollständig in den folgenden 6 Tagen, um am 31.1.09 wieder im GZB zu einem Verlaufstest anzutreten. Dabei haben ähnliche Studien bei Langläufern gezeigt, dass die maximale Sauerstoffaufnahme mit diesem Vorgehen 5-8% gesteigert werden kann. Wir sind jetzt schon auf die Ergebnisse gespannt!

Hier nun einige Bilder vom ersten Testtag:
Yvonne nimmt bei Emilie Blut für die Laktatmessung
 
Gemeinsame Velotour: Emilie Aubry und Friederich Dähler
 
Der Studienleiter Patric Kottmann testet Lionel Bücheli
 
Roman Güdel bei der 2. Trainingseinheit!
 
Joel Eglin mit Tape.. zur Fixation der Messsonde der Sauerstoffsättigung!
 
Die Velos stehen bereit für eine strenge Trainingswoche!
Immer in der Balance!
Immer in der Balance!
Schocki-Studie erfolgreich durchgeführt

Am letzten Samstag traten vier Spitzenvelofahrer des Radrennclubs Nordwestschweiz zum zweiten Testtag in Bärenwil an. Roman Güdel war gestern als letzter zum Abschlusstest bereit. Damit haben alle fünf Fahrer den Schockzyklus mit extrem intensivem Training überstanden. Die Hochleîstungsrechner und -gehirne sind nun am Rechnen, was die Stärken und Schwächen dieser Methode sind. Der Studienleiter Patric Kottman gibt sich optimistisch: "Man muss zwischen Belastung und Erholung gut jonglieren können, damit man gestärkt aus dem Schockzyklus kommt". Wie das geht, zeigte er gleich selber, in dem er seine Zirkusnummer "Jongleur auf dem Fahrrad" zum Besten gab.
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